Core google update

Neues google update Core:

Was Sie jetzt beachten müssen!

CORE WAS?

Mit Veränderungen bei der Performance-Bewertung startet google in die zweite Jahreshälfte. Je nach Aufbau der Webseite können sich diese schnell negativ auf das Ranking auswirken. Auch wenn Content und Keywords weiterhin die wichtigsten Rankingfaktoren darstellen: google bewertet künftig technische Faktoren der Ladegeschwindigkeit neu und gibt Seiten mit einem besseren „Page Experience Signal“ im Ranking den Vorrang.

Drei wesentliche Änderungen und „Mobile First“

Unter dem Begriff Core Web Vitals fasst der Techgigant die neuen Bewertungskriterien, auch Metrix genannt, zusammen. Da wäre zuerst LCP (Largest Content Paint). Während früher bewertet wurde, wie schnell erster Content geladen wird, zählt nach dem update, wie lange es dauert, bis der Hauptinhalt geladen und für den Nutzer im Browser sichtbar ist. Dafür gibt google folgende Parameter vor:

Largest Content Paint

Gut:          < 2,5 Sekunden
Mittel:       2,5 – 4 Sekunden
Schlecht:  > 4 Sekunden

Largest Content Paint

Und schlussendlich nimmt sich die Suchmaschine die Zwischenladungen vor: Damit die Ladezeiten zügig sind, bauen Webentwickler Tools ein, die Inhalte beim Aufrufen einer Webseite zwischenladen.  Das heißt, es werden erst die Hauptteile geladen und der Rest folgt nachträglich. Sind die Ladevorgänge nicht aufeinander abgestimmt, kommt es zu Verschiebungen und Aufblitzer von Inhalten. Das straft google zukünftig ebenfalls ab.

First Input Delay

First Input Delay

Gut:          < 0,1 Sekunden
Mittel:       0,1 – 0,3 Sekunden
Schlecht:  > 0,3 Sekunden

Als zweite Metrix setzt google auf FID (First Input Delay) und bewertet wie schnell der  Nutzer mit der Seite interagieren kann. Also einen Link klicken, ein Produkt in den Warenkorb legen, eine Anfrage stellen etc.. Dabei wird gemessen, wie lange zwischen der Interaktion und der Reaktion des Browsers Zeit vergeht:

Was jetzt tun?

Der Core Web Vital Bericht ist schon heute in der Search Console einsehbar – zusammen mit Empfehlungen. Und über den Page Speed Insights oder auch andere Analyseseiten wie GTmetrix.com gibt es weitere wichtige Hinweise, wie die Performance der Webseite gesteigert werden kann. Als Faustregel gilt grundsätzlich:

Seitenladegeschwindigkeit verbessern

Optimalerweise ist eine Seite innerhalb von einer Sekunde geladen – ab drei Sekunden straft google sie im Ranking ab. Daher sollten Pop ups und Objekte mit langen Ladezeiten auf ihre Dringlichkeit hin überprüft werden und ggfls. (siehe unten) durch andere Elemente ersetzt werden.

Mobile Version

Nicht nur google sondern auch die Nutzer danken es Unternehmen, wenn die Seiten auf dem Handy oder Tablet einfach und intuitiv zu bedienen sind. Um die Responsiv-Fähigkeit von Webseite zu testen, stellt google den Mobile-Friendly-Test bereit.

Last but not least

Eine Webseite muss nicht nur den Bestimmungen von google gerecht werden. Vielmehr muss sie relevante und punktgenaue Informationen liefern. Je nach Bedarf und Zielgruppe des dahinterstehenden Unternehmens. Daher ergeben sich schon eklatante Unterschiede zwischen btob und btoc. Und manchmal überwiegt auch das eigene Empfindung. Und google muss den einen oder anderen Tod für ein bestimmtes Design oder die schöne Formulierung sterben.

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