Schafft
die KI uns ab?
Wir haben getestet
was übernimmt in Zukunft die KI? Dieser Frage gehen derzeit viele nach. Da für uns die KI schon lange Alltag ist und wir dabei verfolgen, wie rasant sie sich entwickelt, haben wir zwei typische, zugegebenermaßen, einfache Aufgaben an ihr getestet. Als Tool haben wir beide Male claude.ai genutzt, die vor allem im Coding weit vorne sind. Das Ergebnis hat es in sich.
Erste Aufgabe: Bau mir einen Konfigurator
Wir haben bewußt einen einfachen Prompt gewählt:
„Erstelle mir einen Konfigurator für eine individuelle Merchandise-Taschenbestellung. Man soll ein Bild hochladen und die Größe einstellen können. Außerdem kann man zwischen verschiedenen Taschenmodellen wählen, mehrere Unternehmensfarben (per Hex-Eingabe) festlegen und ein Logo hochladen. Zusätzlich soll man einen Wunschtext eingeben oder sich Vorschläge generieren lassen. Auch Stilpräferenzen sollen auswählbar sein. Das Produkt (die Tasche) soll als Foto bzw. Mockup angezeigt werden, damit der Kunde direkt sehen kann, wie es aussehen würde. Das gesamte Design soll in zwei oder drei Spalten aufgebaut sein.“
Nach zwei Minuten hatten wir das Ergebnis! Den Code konnten wir einfach in eine Seite kopieren und fertig war die Oberfläche.
Schnelles Finetuning
Im Code selbst konnten wir innerhalb von wenigen Minuten die Texte und Farben anpassen. Auch die Parameter lassen sich rasch verändern. An den grundsätzlichen Punkten, die ein Konfigurator leisten muss, haben wir nichts geändert, damit Sie sich selber überzeugen können, was die KI kann und was nicht.
Zweite Aufgabe: Erstelle mir eine Webseite
Wieder haben wir es der KI einfach gemacht und ihr gleich eine Beispielseite für die Inhalte angegeben.
„Erstelle mir eine neue Startseite für eine Werbeagentur aus Bremen die auf den Mittelstand + B2B fokussiert ist. Sie arbeitet bundesweit und hat Kompetenzen im Bereich „Online“ und „Offline“. Aktuell ist diese Seite online: www.giraffo.de.“
Für diese Aufgabe mussten wir ein paar Minuten länger warten. Aber auch hier haben wir einen fix und fertigen Code bekommen. Semantisch ist er einwandfrei: saubere Headlinestruktur, semantische HTML Tags. Technisch alles tip top.
Würden wir so etwas dem Kunden präsentieren?
Ganz klar, nein. Auch wenn wir Farben und Typo schnell anpassen können. Die ganze Seite sieht nach einem billigen Baukasten aus. Das Individuelle, der kreative Geist und das, was unsere Agentur ausmacht, ist nicht erkennbar. Im Leben würden wir so eine Seite nicht ablieferen. Auch die technisch saubere Struktur ist halt nur eine Struktur. Sämtliche SEO relevanten Aspekte müssen separat erarbeitet werden.
Zudem handelt es sich nur um den Code der Startseite – wie von uns als Prompt eingegeben. Zu einer umfangreichen, guten Webseite gehört weit mehr. Sicher kann man das Schritt für Schritt mit der KI erarbeiten – aber ob das Ergebnis genauso gut wird, wie eine durchdachte, selbst erstellte Webseite, wagen wir zu bezweifeln. Und auch einen Effizienzvorteil sehen wir nicht.
Wer gewinnt: KI oder Mensch
Für beide Aufgaben unser Fazit. Die Ergebnisse sind beeindruckend, aber ohne Hilfe, für die es Fachwissen benötigt, kann die KI die Aufgaben in unserem Experiment (noch) nicht bewältigen. Was uns vor allem erst mal beruhigt. Aber sie ist eine immense Unterstützung und die Weiterentwicklung beider Jobs ist mit der KI sowie mit eigenem Wissen gut möglich.
Wir schauen mit Spannung, aber auch mit ein bisschen Sorge auf alles, was kommt. Denn wenn KI auf mangelndes Fachwissen trifft, gibt es entsprechende Ergebnisse. Das erleben wir bereits heute im Austausch mit unseren Partnern.
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